Führung: Abschied auf Augenhöhe – Wenn Sie einem Mitarbeiter kündigen müssen

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löwenundrehe

Führung: Abschied auf Augenhöhe – Wenn Sie einem Mitarbeiter kündigen müssen

Eine Kündigung zu erhalten, tut weh. Eine solche Information stürzt viele Menschen in große Unsicherheiten und Ängste. Aber auch für den Überbringer der schlechten Nachricht stellt die Aussicht auf ein solches Gespräch in der Regel eine große Herausforderung dar und bereitet sprichwörtlich Magenschmerzen.

Was können Sie tun, wenn Sie vor der Aufgabe stehen, einem Mitarbeiter eine Kündigung auszusprechen? Wie können Sie im Angesicht der dadurch bei Ihnen und Ihrem Mitarbeiter ausgelösten Gefühle ihr Bestes geben, um eine Situation, die weder schön zu reden noch zu retten ist, dennoch zum Bestmöglichen zu wenden?

Lesen Sie hier 7 wertvolle Hinweise, die Ihnen helfen werden, ein anstehendes Kündigungsgespräch bestmöglich zu gestalten:

Es wird nicht unter vier Augen bleiben!

Die Eröffnung einer Kündigung erzeugt starke Gefühle von Angst, Trauer, Wut oder Scham. Um diese starken Gefühle zu verarbeiten, suchen wir nach sozialem Austausch und Rückhalt in der Familie, bei Freunden und nicht zuletzt bei Kollegen. Seien Sie sich gewiss, dass der Verlauf des Gespräches und die Haltung, in der Ihr Mitarbeiter sie erlebt, sich in Windeseile in Ihrer Firma verbreiten wird und darüber hinaus im weiteren sozialen Umfeld Ihres Mitarbeiters. Sollte der Mitarbeiter in der gleichen Branche bleiben und möglicherweise zukünftig bei einem Geschäftspartner oder Wettbewerber Fuß fassen, dann könnte es sogar passieren, dass er eines Tages Mittel und Wege suchen oder finden wird, eine aus seiner Sicht noch offene Rechnung zu begleichen.

Der Verlauf dieses Gespräches und Ihre Haltung darin hat Auswirkungen auf Ihre Abteilung, auf Ihre Firma oder sogar darüber hinaus. Halten Sie sich das vor Augen. Mit einer guten Vorbereitung ist es möglich, so manchen Kollateralschaden zu vermeiden. Möglicherweise sind Sie sogar in der Lage, Ihre Beziehung zum scheidenden und den verbleibenden Mitarbeitern zu stärken und Ihre eigene Position im Unternehmen zu stabilisieren.

Schaffen Sie einen geschützten Rahmen!

Ich werde mich in diesem Punkt noch einige Male wiederholen, weil ich ihn für essenziell halte und weiß, wie leicht wir dies in unserer eigenen Anspannung aus den Augen verlieren: Sie haben vor, ein Gespräch zu führen, das voraussichtlich große Emotionen wecken wird. Nehmen Sie sich Zeit dafür! Je mehr Zeit Sie für dieses Gespräch einplanen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Ihnen gelingt, zumindest einige der sich auftürmenden Wogen zu glätten.

Machen Sie sich keine Illusionen. Ganz egal, wie achtsam und wertschätzend Sie auch agieren, es wird nicht dazu führen, dass Ihr Noch-Mitarbeiter den Raum gelassen und zufrieden verlassen wird. Es wird kein harmonisches Gespräch werden. Aber: Es macht einen großen Unterschied, ob Ihr scheidender Mitarbeiter das Gespräch mit einer Spur von Verständnis für Ihre Situation und Entscheidung verlässt, oder ob er mit dem Eindruck geht, entwertet und fallen gelassen worden zu sein.

Nehmen Sie sich Zeit! Schaffen Sie einen geschützten Raum! Schalten Sie Ihr Handy ab! Sorgen Sie dafür, dass niemand diesen sensiblen Raum stört. Teilen Sie das mit!

Auch die Auswahl des Gesprächsortes kann einen Grad an Wertschätzung und Wohlwollen zum Ausdruck bringen. Vergessen Sie das nicht.

Bringen Sie die Sache auf den Punkt!

Beherzigen Sie die Regel des bad news first! Sprechen Sie die schlechte Nachricht so zügig wie möglich aus. Dadurch bleibt Ihnen mehr Zeit für die eigentliche Aufgabe: Das Halten und Aushalten von emotionaler Spannung und die Begleitung Ihres Mitarbeiters durch einen durch Sie bei ihm akut hervorgerufenenen emotionalen Orkan.

Bringen Sie die Sache mitfühlend auf den Punkt. Je früher Sie mit der unschönen Wahrheit um die Ecke kommen, desto mehr Zeit bleibt Ihnen danach, um die emotionalen Wogen zu glätten. Bleiben Sie auf wohlgesonnene Weise authentisch!

Sprechen Sie langsam und in einfachen Sätzen!

Halten Sie sich vor Augen, dass das, was Sie zu sagen haben, einen Sturm der Gefühle auslöst. Dieser schwere Beschuss mit Stresshormonen mindert unsere kognitiven ebenso wie unsere sozialen Fähigkeiten. Viele Empfänger einer solch schlechten Nachricht reagieren mit einem emotionalen Schock. Das ist ein Ausnahmezustand.

Darum: Sprechen Sie langsam! Verwenden Sie Pausen! Sprechen Sie in klaren Sätzen mit einfachen Worten! Verstecken Sie sich nicht hinter Fremdwörtern und Schachtelsätzen! Wenn Sie gelernt haben, auf die richtigen Signale zu achten, können Sie sogar dabei zuschauen, wie Ihr Gegenüber stufenweise zu seinen „normalen“ geistigen Kapazitäten zurück kehrt.

Falls Sie nun nicht wissen, was Sie in so einem Gespräch noch sagen sollen, wie wäre es mit dieser Sicht der Dinge? Schauen Sie: Sie werden einem Menschen weh tun und Angst machen. Ein schöner Zug könnte es sein, Mitgefühl und Wohlwollen zum Ausdruck zu bringen! Wie wäre das? Oder Sie hören zu. Oder Sie halten gemeinsam das betroffene Schweigen aus. In jedem Falle: Bleiben Sie da! Flüchten Sie nicht vor seinen/ihren oder Ihren eigenen schwierigen Gefühlen! Halten Sie mit ihm oder ihr gemeinsam die Spannung aus. Hieran zeigt sich Ihr eigenener Grad an emotionaler Kompetenz und menschlicher Größe.

Begründen ja, Rechtfertigen nein!

Hüten Sie sich vor dem Reflex, Ihrem Mitarbeiter die Hintergründe Ihrer Entscheidung lang und ausführlich zu erklären! Sie haben mit Ihrer Nachricht voraussichtlich gerade einen emotionalen Schock ausgelöst. Ihr Gesprächspartner ist aktuell höchstwahrscheinlich gar nicht in der Lage, Ihren Ausführungen über wirtschaftliche Zwangslagen oder Leistungsziele zu folgen. Die vielen Worte erschlagen ihn. Ihnen dagegen rauben sie wertvolle Zeit, die Sie besser dafür nutzen könnten, Ihr Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen und gegenseitigem Respekt eine Chance zu geben.

Für Ihren Mitarbeiter sind die Gründe für Ihr Handeln zwar nicht unwichtig, aber dennoch zweitrangig. Es ist Ihre Entscheidung, die zählt. Er ist in dieser Situation mit seinen eigenen Gefühlen der Trauer, Scham oder Angst innerlich sehr wahrscheinlich bereits jetzt überfordert. Überfordern Sie ihn nicht noch mehr durch Ihre (in aller Regel: hilflosen) Erklärungstiraden. Je weniger Worte Sie verwenden, desto mehr Zeit und Kapazität bleibt Ihnen, mit dem akuten Sturm der Gefühle in Ihrem Gegenüber empathisch, wertschätzend und würdevoll umzugehen.

Geben Sie den aufkommenden Gefühlen Raum!

Die Nachricht einer Kündigung erzeugt bei vielen Menschen starke Gefühle von Scham oder Angst, von Trauer oder Zorn. Wir fühlen uns hilflos, entwertet, ausgeliefert oder schwer gekränkt. Sie als Überbringer der Nachricht sind mit diesen Gefühlen bei Ihrem Gesprächspartner konfrontiert. Wie gehen Sie damit um?

Sofern Ihnen die Möglichkeit dazu bleibt: Halten Sie die Situation aus und bleiben Sie in Kontakt! Bringen Sie Ihr Mitgefühl zum Ausdruck! Oder halten Sie das bleierne Schweigen aus, das entstehen kann, während Ihr Mitarbeiter den gerade erhaltenen Schock verdaut.

Wie Sie in dieser Situation und im Angesicht der Gefühle Ihres Mitarbeiters reagieren, wird Teil der Geschichte werden, die der gekündigte Mitarbeiter in Zukunft über dieses Gespräch erzählen wird.

Wenn Sie den aufkommenden Gefühlen Raum geben, wenn Sie sich Zeit nehmen, wenn Sie es schaffen, die unangenehme Spannung auszuhalten und dennoch empathisch auf Ihr Gegenüber reagieren, erhält dieser die Gelegenheit, sich in Ihrem Beisein zumindest ein Stückweit wieder zu fangen. Erst wenn das geschehen ist, ist ein gemeinsamer Blick auf die nun als nächstes anstehenden Schritte möglich.

Sie haben Ihre Entscheidung getroffen. Ihr gemeinsamer Weg wird enden. Aber erinnern Sie sich an das Sprichwort, dass man sich im Leben immer zweimal trifft! Die Art und Weise, wie Sie die gemeinsame Zusammenarbeit beenden, wird darüber entscheiden, ob dieses nächste Treffen von Wohlwollen getragen ist, oder ob emotionale Rechnungen offen bleiben, die nach Begleichung trachten.

Bieten Sie Unterstützung an!

Sie haben es sich mit der Entscheidung voraussichtlich nicht leicht gemacht. Aber Sie haben sich entschieden. Die Zusammenarbeit wird enden. Ihm oder ihr zu helfen, mit der neu entstandenen Situation besser zurecht zu kommen, ist nicht Ihre Aufgabe. Dennoch sollten Sie sich die Frage stellen, ob oder wie es möglich wäre, der gekündigten Person Ihre Unterstützung anzubieten.

Vielleicht ist eine Freistellung hilfreich. Vielleicht können Sie Kontakte herstellen zur Personalabteilung eines Geschäftspartners oder zu einem guten Coach. Wenn die Kündigung nicht aus persönlichen Gründen sondern betriebsbedingt erfolgt, ist das Ausstellen eines guten und wertschätzenden Arbeitszeugnisses Pflicht.

Oftmals haben Sie als Führungskraft oder Unternehmer Spielräume, die Sie nutzen können, um einem scheidenden Mitarbeiter den Weg in die Zukunft zu erleichtern. Ihre Bereitschaft zu Empathie und Unterstützung im Umfeld einer Kündigung wird sich nachhaltig auswirken: Auf die Beziehung zwischen Ihnen und der gekündigten Person, auf die Geschichte, die diese in Zukunft über Sie und Ihr Unternehmen erzählen wird und nicht zuletzt auf die verbleibenden Mitarbeiter und deren Eindruck von Ihnen und der durch Sie symbolisierte Unternehmens- oder Abteilungskultur.

Die Kündigung eines Mitarbeiters ist ein sensibles, emotional belastendes Thema für alle Beteiligten: Für die Person, die geht, für Sie als Überbringer der schlechten Nachricht und für die verbleibenden Mitarbeiter im Team. Dennoch ist dieser Schritt manchmal nicht zu umgehen, weil menschliche oder betriebliche Gründe es erfordern. Gleichzeitig ist eine Kündigung und Ihr Umgang damit eine große Chance, Integrität, Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein unter Beweis zu stellen. Wie Sie in einer solchen Situation agieren, wird darüber entscheiden, welche Geschichten der Flurfunk in Zukunft über Sie und über Ihr Unternehmen zu erzählen weiß.

 

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Kommunikation: Bad news first!

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Kommunikation: Bad news first!

Es gibt Situationen, in denen wir Menschen Dinge sagen müssen, von denen wir wissen, dass sie diesen nicht gefallen. Vielleicht mussten Sie als Unternehmer oder Vorgesetzte schon eine Kündigung aussprechen. Vielleicht mussten Sie als Angesteller Ihrer Chefin einen schweren Fehler beichten. Vielleicht mussten Sie Ihrem Liebespartner Risse im sexuellen Commitment offenbaren. Solche Situationen sind emotional belastend für alle Beteiligten. Wie verhalten Sie sich in derartigen Situationen?

Zögern Sie das anstehende Gespräch möglichst lange heraus? Winden Sie sich? Greifen Sie aus Angst vor Disharmonie verzweifelt nach der unseligen Sandwich-Methode? Oder kommen Sie nach langem unentspanntem Schein-Geplaudere über Belangloses erst fünf Minuten vor Ihrem nächsten Termin zum Kern der Sache, um anschließend so schnell wie möglich das Weite zu suchen? Wie dem auch sei: Lassen Sie das!

Die wirksamste Faustregel für das Überbringen schlechter Nachrichten lautet: Bad news first! Reden Sie nicht lange um den heißen Brei herum! Kommen Sie gleich zum Kern der Sache. Diese Klarheit kostet vielleicht zunächst Überwindung, erweitert im nächsten Schritt jedoch Ihre eigenen Handlungsspielräume gewaltig.

Schauen Sie hier:

( Klicken Sie auf die Überschriften und erfahren Sie mehr! )

Nonverbale Kommunikation

Das Thema, das Sie mit Ihrem Mitarbeiter zu besprechen haben, ist ernst. Ihr Blick, Ihre Gestik, Ihr Tonfall in der Begrüßung senden deutliche Signale, die von Ihrem Gesprächspartner unterbewusst aufgenommen und interpretiert werden. Es ist, wie wenn in einem Film plötzlich eine düstere Hintergrundmelodie einsetzt. Unwillkührlich spannen sich die Muskeln an.

Im Thriller werden solche Szenen bewusst hinaus gezögert. Nach minutenlanger Hochspannung zeigt sich das Böse. Vorher wussten wir, es droht Gefahr. Aber wir wussten nicht, worin genau sie besteht. Das erzeugt ein Aktionspotenzial, ohne dass wir dieser Energie eine Richtung geben können. Erst wenn sich die Bedrohung zeigt, kann sich das energetische Potenzial in ein Gefühl wandeln und damit der Energie eine klare Richtung geben. Erst wenn sich die amorphe Spannung in ein klares Gefühl wandelt, ist es möglich, darauf mitfühlend einzugehen.

Trauer braucht einen anderen Umgang als Angst, Ärger einen anderen als Scham. Und gewiss ist unsere eigene innere Reaktion auf diese Gefühle bei uns selbst und anderen sehr individuell. Aber und umso mehr: Je früher im Gespräch Sie mit der schlechten Nachricht heraus rücken, desto mehr Zeit bleibt Ihnen, mit Empathie auf die dadurch ausgelösten Gefühle zu reagieren.

Schwierige Gefühle

Seien Sie sich hierin gewiss: Schwierige Gefühle werden Ihnen nicht erspart bleiben.

Interessant zu wissen hierbei ist, dass Gefühlszustände nur selten länger andauern als einige Minuten. Je nachdem, welchen Reizen wir in dieser Zeit ausgesetzt sind, wird der vorherige Gefühlszustand wiederholt, möglicherweise sogar verstärkt, oder durch einen anderen abgelöst. Je länger Sie nach dem „Schock“ der schlechten Nachricht mit Ihrem Geprächspartner in Kontakt bleiben, desto mehr Chance haben Sie, auf das Befinden und die daraus resultierenden nächsten Handlungen Einfluss zu nehmen.

Was auch immer Sie tun: Es wird mit Sicherheit kein angenehmes Gespräch. Aber lassen Sie mich Ihnen Mut machen. Die Herausforderung besteht nicht darin, ob Sie es schaffen, Ihrem Gesprächspartner gegenüber empathisch bleiben, wenn dieser mit für Sie schwierigen Gefühlen konfrontiert ist. Die Herausforderung ist, wie lange Ihnen das gelingt. Denn so lange Sie es schaffen, trotz der emotionalen Hochspannung mitfühlend zu agieren, so lange haben Sie eine gewisse Chance, Wogen zu glätten oder auf diese Gefühle in Ihrem Sinne einzuwirken.

Im Namen der Würde

Sie sind kein Kind mehr. Warum also haben Sie solche Angst davor, dass Ihr Gegenüber wütend auf Sie wird? Oder traurig? Sich gekränkt, verletzt oder entwertet fühlt? Ihre Entscheidungen und Ihr Handeln haben Einfluss auf das Leben von Menschen. Das können Sie nicht verhindern. Aber Sie können in Würde damit umgehen.

Nein, schön ist das nicht, wenn unser Handeln oder unsere Entscheidungen dazu führen, dass ein anderer Mensch seelisches Leid erfährt. Dadurch sind Sie nicht „Schuldiger“. Sie wollten nicht Leid herbei führen. (Davon gehe ich jetzt gerade aus. Sollte dem doch so sein, sollten wir uns darüber an anderer Stelle unterhalten!) Dennoch sind Sie Auslöser von Leid.

Nehmen Sie Ihren Teil der Verantwortung an und stellen Sie sich der Situation. Geben Sie diesem Schmerz und den damit verbundenen Gefühlen Raum und Zeit. Wenn Sie in der Lage sind aufrecht und wertschätzend den Kontakt zu halten, dann kommt Gespräch schließlich zu einem natürlichen Ruhepol. Das ist der Zeitpunkt, an dem Sie mit Ihrem Gegenüber einen Termin für das nächste Gespräch ausmachen oder die als allernächstes anstehenden Schritte beleuchten.

Was ich Ihnen hier vorstelle, ist komplex, ich weiß. Sie werden selbst mit unangenehmen Gefühlen konfrontiert sein. Vielleicht werden Sie nun erwidern, dass das nicht Ihre Aufgabe ist. Damit haben Sie Recht. In meinen Augen hilft Ihnen das aber nichts. Denn Sie allein wissen, wie Sie sich im Angesicht von Seelenleid verhalten haben.

Im Namen der Würde: Sie selbst und Sie alleine wissen, wie Sie mit dieser belastenden und emotional herausfordernden Situation umgegangen sind. Ob Sie geflüchtet sind, oder ob Sie das getan haben, was Sie tun konnten, um Leid zu lindern, als Ihnen die Chance dazu gegeben war. Was auch immer Sie in dieser Situation tun, es wird Auswirkungen haben auf Ihre Beziehung zu der betroffenen Person und auf Ihr inneres Bild von sich selbst.

Hören Sie auf, sich zu winden und begegnen Sie Ihrem Gesprächspartner auf Augenhöhe! Sprechen Sie schlechte Nachrichten so früh wie möglich aus! Umso mehr Zeit wird Ihnen bleiben, auf die dadurch ausgelösten Gefühle in Ihrem Gegenüber einzugehen und dadurch die Beziehung zu diesem Menschen möglicherweise sogar zu stärken!

 

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