Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

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Inhalt

Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

Stressmanagement 3:

Biochemische Akutmaßnahmen

Wie Sie aus den vorhergehenden Artikeln dieser Reihe bereits wissen, hat das Phänomen Stress zum einen eine körperliche, biochemische, zum anderen eine psycho-emotionale Dimension. Effektives Stressmanagement setzt an beiden Ebenen parallel an und nutzt dadurch den sich daraus ergebenden Rückkopplungseffekt.

Lesen Sie hier, was Sie tun können, um Ihrem Körper bei der Neutralisierung und Ausleitung der Stresshormone zu helfen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie diesen Prozess durch mentale Techniken noch weiter unterstützen.

(Klicken Sie auf die Überschriften und lesen Sie weiter!)

Kampf oder Flucht

Die physiologische Stress-Reaktion bereitet Ihren Körper vor auf Kampf oder Flucht. Möglicherweise spüren Sie es sogar direkt: Ihr Körper will sich bewegen, damit das erhöhte Spannungsniveau in Ihren Muskeln abgebaut wird. Darum:

Bewegen Sie sich!

Gönnen Sie sich eine Pause und nutzen Sie diese für einen Spaziergang! Steigen Sie die Treppen in Ihrem Haus mehrfach auf und ab. Legen Sie sich Musik auf die Ohren und tanzen Sie! Praktizieren Sie kraftvolle Körperübungen wie Progressive Muskelrelaxation, Tai Chi oder Chi Gong! Darüber hinaus sind die stressmildernden Wirkungen von gutem Sex nicht ohne Grund legendär.

Manchmal gibt es keinen Raum für große Bewegungen. Vielleicht kämpfen Sie sich gerade durch einen langwierigen Verhandlungsmarathon. Vielleicht reiht sich ein Termin an den anderen. Oder Sie sitzen in einem Großraumbüro und kommen nicht fort. In diesem Es gibt einen kleinen Trick, den Sie nutzen können, um dennoch Ihr körperliches Bedürfnis nach Bewegung zu stillen. Die Empfehlung bleibt:

Bewegen Sie sich!

Machen Sie kleine, kraftvolle Bewegungen! Kaugummikauen hat eine nachgewiesen spannungsabbauende Wirkung. Andere Möglichkeiten: Spannen Sie Ihre Hände zu Fäusten und lassen Sie diese Spannung wieder los. Wiederholen Sie das An- und Entspannen der Hände mehrfach. Sie werden feststellen, dass sich Ihre innere Erregung mildern wird.

Tief durchatmen!

Unter Stress wird der Atem vieler Menschen hektisch und flach. Das ist hervorragend für die Vorbereitung des Körpers auf Jagd, Kampf und Flucht. In Ihrem Falle aber verstärkt der flache Atem nur Ihren inneren Anspannungszustand. Daher:

Atmen Sie bewusst langsam und tief!

Nehmen Sie bewusst Einfluss auf die Tiefe und Frequenz Ihres eigenen Atems! Atmen Sie bewusst, langsam und tief! Hierdurch suggerieren Sie Ihrem Gehirn, dass alles in bester Ordnung ist. Die Ausschüttung der Stresshormone wird gebremst, und Sie stellen bald eine größere Weite in Ihren Gedanken und Perspektiven fest.

Stimmt die Chemie?

Zusätzlich zum physikalischen Spannungsabbau durch körperliche Bewegung können Sie Ihren Körper auf biochemische Weise dabei unterstützen, die lästigen Neurotransmitter aus Ihrem Blutkreislauf zu waschen. Die chemischen Reaktionen, die hierfür nötig sind, unterstützen Sie durch die folgenden Tricks:

Trinken Sie viel Wasser! Ihr Körper braucht Flüssigkeit, damit die chemischen Botenstoffe möglichst schnell wieder aus dem Blutkreislauf ausgewaschen werden.

Essen Sie frisches Obst und frisches Gemüse! Der Abbau von Stresshormonen benötigt viele Vitamine und Nährstoffe. Zu den wichtigsten gehören:

– Vitamin A (Karotten, Spinat, Broccoli, Tomate)

– Vitamin C (Zitrusfrüchte, rote Paprika, Kiwi, Broccoli, Spinat)

– Vitamin B1 (Vollkornprodukte, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne)

– Vitamin B2 (Milchprodukte, Vollkornprodukte, Mandeln)

– Vitamin B6 (Vollkornprodukte, Bananen, Soyabohnen, Nüsse

– Vitamin B12 (Wildpflanzen, ungewaschenes Bio-Obst, Algen)

– Vitamin E (kalt gepresste Pflanzenöle, Nüsse und Samen)

Geben Sie Ihrem Körper eine Extraportion Serotonin! Das sogenannte Chefhormon lässt sie selbstsicherer und mit größerer innerer Ruhe den Anforderungen des Alltags begegnen. Die Vorstufe des Serotonin heißt L-Tryptophan und ist in besonders hoher Konzentration in vielen Hülsenfrüchten vorhanden, allen voran im Soja. Das Angebot und die Qualität von Soja-Produkten nimmt in den großen Supermarkt-Ketten beständig zu. Werfen Sie einen aufmerksamen Blick ins Kühlregal und überraschen Sie Ihre Liebsten mit einem erstaunlich guten Soja-Gyros, randgefüllt mit L-Tryptophan!

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Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

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