100 Life Hacks für mehr Lebendigkeit und Freude im Leben

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100 Life Hacks für mehr Lebendigkeit und Freude im Leben

Das neue Jahr ist zwei Wochen alt. Ein Gutteil der Neujahrsvorsätze im Lande liegen zerknüllt im Altpapier. Wunderbar. Dann können wir wieder realistisch werden.

Die meisten Vorsätze zerplatzen, weil sie zu groß sind. Sie verlangen eine Beharrlichkeit und Motivation, die uns im Winterurlaub noch „mit links“ erscheint, im Alltag des Lebens jedoch schlicht und einfach oft nicht übrig ist.

Die gute Nachricht: Wir brauchen unsere großen Vorsätze nicht. Sie werden in ihrer Wirkung oft überschätzt. Unterschätzt dagegen wird zumeist, wie sehr die kleinen Augenblicke der Freude oder des Frustes zu unserem Wohl- oder Unwohlsein beitragen.

Wir können unser Leben jeden Tag dutzende Male ein kleines bisschen schöner machen. Die kleinen Entscheidungen in den Lücken des Alltags kosten kaum Energie und entfalten dennoch eine große Wirkung auf uns selbst und auf die Menschen um uns herum.

Hier ist eine Liste von 100 Dingen, die jede/r von uns tun kann, um in diesem Jahr unser Leben, unsere Beziehungen und irgendwie auch die Welt um uns herum ein kleines bisschen schöner, gesünder, freudiger, ehrlicher und abenteuerlicher zu machen.

Bitte schön:

100 Life Hacks für mehr Lebendigkeit und Freude im Leben

1. Lies einem Kind eine Geschichte vor.
2. Lächle einem fremden Menschen auf der Straße zu.
3. Kaufe dir selbst ein Eis.
4. Verschenke etwas, das dir nicht mehr nützt, nicht mehr passt oder nicht mehr gefällt.
5. Sag deinen Eltern, dass du sie liebst.
6. Gib offen zu, dass du von einem Thema keine Ahnung hast.
7. Bitte einen Menschen um Hilfe, selbst wenn du es auch alleine schaffen würdest.
8. Entdecke einen Ort in deiner Stadt, an dem du noch nie warst.
9. Rieche an Blumen (Ich persönlich liebe Rosen und Nachtkerzen.).
10. Achte in einem Streit weniger auf die Worte als auf die Wünsche oder Bedürfnisse dahinter.
11. Lerne ein paar Worte oder Ausdrücke aus der Muttersprache oder dem Dialekt deiner Großeltern.
12. Höre auf die leisen Stimmen in dir.
13. Bedanke dich für etwas, das manche Menschen als selbstverständlich ansehen würden.
14. Weine in den Armen eines Menschen, den du liebst.
15. Höre einem Menschen zu, der eine andere Meinung hat als du.
16. Übernimm Verantwortung für einen Fehler, den du gemacht hast.
17. Tanze, als gehörte die Tanzfläche dir.
18. Lade einen Menschen zum Essen ein.
19. Tu etwas, wodurch du dich selbst stolz machst.
20. Mache einen Spaziergang im Sturm und lasse dich durchpusten.
21. Räume deinen Dachboden oder Keller auf.
22. Sprich deine Wahrheit, auch wenn sie für einen anderen Menschen unbequem ist.
23. Nimm einen Menschen zur Begrüßung oder zum Abschied länger als 5 Sekunden in den Arm.
24. Kaufe dir etwas, das du nicht brauchst. Einfach weil du es schön findest.
25. Hänge einen Brutkasten für Vögel oder Fledermäuse an dein Haus.
26. Spende 10% eines Monatseinkommens für einen guten Zweck.
27. Sage einem Menschen, dass er dir wichtig ist.
28. Halte eine ungeklärte Situation aus und glaube an eine gute Lösung für alle Beteiligten.
29. Belohne dich selbst für etwas, das du gut gemacht hast.
30. Mache dein Schlafzimmer zum schönsten Ort in deiner Wohnung.
31. Gib eine Party und lade alle Menschen ein, die du kennst.
32. Verschenke etwas, das du selbst gemacht hast.
33. Schaue dem Menschen, mit dem du schläfst, in die Augen dabei. Spüre den Unterschied.
34. Gratuliere einem Menschen, der dich im Spiel oder Wettkampf geschlagen hat.
35. Lerne deine Nachbarn kennen.
36. Halte eine Angst für überwindbar.
37. Lies ein Buch zum zweiten Mal.
38. Lass das Auto stehen und fahre mit dem Rad.
39. Bitte einen Menschen um seine ehrliche Meinung.
40. Trage Kleidung und Unterwäsche, in der du dich schön und begehrenswert fühlst.
41. Sage einem Menschen, was du dir von ihm wünscht.
42. Koche dir selbst dein Lieblingsessen.
43. Verbringe Zeit mit Menschen aus anderen Kulturen.
44. Vergib einem Menschen, der dir aus Unachtsamkeit heraus weh getan hat.
45. Sage einem Menschen, dass du neidisch bist auf etwas, das er hat, kann oder ist.
46. Trinke Wasser, wenn du Durst hast.
47. Erzähle einem Menschen von einer Sache, für die du dich schämst.
48. Tanze mit einem Kind.
49. Halte etwas Unmögliches für vielleicht ja doch möglich.
50. Masturbiere. Einfach weil es sich schön anfühlt.
51. Mache deine Wohnung zu einem Ort, an dem du dich wirklich zuhause fühlst.
52. Kaufe auf dem Markt ein.
53. Höre der Stimme deines inneren Kindes zu.
54. Rufe einen alten Freund oder eine alte Freundin an.
55. Vergib dir selbst einen Fehler.
56. Schreibe ein Liebesgedicht.
57. Sprich einen fremden Menschen an, der dir sympathisch ist.
58. Erlaube dir selbst, zornig, unfair oder rachsüchtig zu sein, ohne die Impulse des Ärgers ausleben zu müssen.
59. Erfreue dich an sinnlichem Genuss.
60. Spiele, ohne gewinnen zu wollen, einfach nur um des Spielens Willen.
61. Setze dir ein Ziel. Und verfolge es.
62. Denke über deinen Konsum nach. Verwende dein Geld bewusst.
63. Lerne ein Gedicht oder Lied auswendig.
64. Probiere etwas, das du noch nie zuvor gegessen hast.
65. Achte den Einsatz eines Menschen, selbst wenn er nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat.
66. Schenke dir selbst etwas zu deinem Geburtstag oder zu Weihnachten.
67. Biete einem Nachbarn deine Hilfe an.
68. Geh wählen.
69. Erinnere dich an deine Kindheitswünsche. Halte sie in Ehren, selbst wenn du sie dir bislang nicht erfüllt hast.
70. Suche in einem Streit nach einer gemeinsamen Lösung.
71. Lass dich von einem Menschen, den du liebst, verwöhnen, ohne etwas zurück zu geben.
72. Räume deine Wohnung auf, auch wenn kein Besuch ansteht.
73. Räume deine Wohnung nicht auf, auch wenn Besuch ansteht.
74. Frage einen Menschen, der ganz anders ist als du, nach seiner Meinung.
75. Streue Blumensamen in öffentliche Grünflächen. Komme zurück und schaue ihnen beim Wachsen zu.
76. Mache einer wildfremden Person ein bezauberndes Kompliment.
77. Merke dir einen guten Witz. Und erzähle ihn weiter.
78. Halte einen Augenblick inne, bevor du antwortest.
79. Wenn du eine Beziehung „nach oben“ hast: Bete.
80. Erforsche die wahren Motive deines eigenen Handelns.
81. Versuche, dich in jemanden hinein zu versetzen, auf den du gerade ärgerlich bist.
82. Schlafe eine Nacht unter freiem Himmel.
83. Nimm ein schönes Kompliment einfach mal an.
84. Halte etwas völlig Selbstverständliches mal für gar nicht selbstverständlich.
85. Schaue einem Menschen, mit dem du sprichst, in die Augen.
86. Mische dich ein, wenn du siehst, dass jemand schlecht behandelt wird.
87. Lehre deine Kinder die Kunst des wertschätzenden Verhandelns.
88. Lerne sie zuvor selbst.
89. Stehe zu deinen sexuellen Wünschen, Vorlieben und Grenzen.
90. Tue etwas, obwohl du Angst davor hast.
91. Gib ein großzügiges Trinkgeld.
92. Bedanke dich für eine unangenehme Ehrlichkeit.
93. Gönne dir eine Pause, ohne dich zu fragen, ob du sie verdient hast.
94. Schenke einem Menschen deine ungeteilte Aufmerksamkeit.
95. Geh raus in die Natur und lausche ihrer Melodie.
96. Schreibe einen Brief mit der Hand.
97. Entdecke die Schönheit des ungezähmten Tieres in dir.
98. Gib einem Menschen in einer Schlange ungefragt den Vortritt.
99. Meditiere. Das ist gar nicht schwer. Und viel besser als rumsitzen und nichts tun.
100. Lass Fünfe gerade sein.

Was immer du tust, bedenke: Jede Gewohnheit hat einst als Ausnahme begonnen.

 

Welche Life Hacks kennst du, mit denen du dir dein Leben und die Welt um die herum auf mühelose Weise schöner machst? Teile sie mit uns. Hinterlasse gerne einen Kommentar.

 

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Führung: AKV – Delegieren, aber richtig!

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AKV: Delegieren, aber richtig!

Immer wieder erlebe ich in meiner Praxis das gleiche Phänomen. Führungskräfte und Unternehmer berichten mir davon, wie überlastet sie sind, welcher immense Druck allein auf ihren Schultern liegt, wie sie Familie, Freundschaften und Gesundheit vernachlässigen, um den Anforderungen ihres Berufs gerecht zu werden. Sie sprechen von ökonomischen Zwängen, vom Druck der Erwartungen, von der Last der Verantwortung, die auf ihnen liegt.

Die Geschichten, die ich höre, haben oft etwas Tragisches an sich. Sie handeln von „eigentlich“ und „aber“. Und sie handeln immer wieder von der Angst. Von der Angst vor Krankheit, emotionalem Zusammenbruch und Burnout. Von der Angst vor Krise, Konflikt und Einsamkeit. Es sind Geschichten der Selbstaufopferung und Selbstaufgabe.

Ausgebrannt und müde, von Lebenspartnern und Kindern entfremdet, schleppen sich die Märtyrer der ökonomischen Moderne von Meeting zu Meeting und warten auf den ebenso vernichtenden wie erlösenden Zusammenbruch.

Es liegt auf der Hand: Sie müssen Aufgaben delegieren, und zwar dringend. Die meisten wissen das. Die Frage ist nur: Wie?

Von Allmachtsphantasien und natürlichen Grenzen

Manche meiner Kollegen diagnostizieren diesen Führungskräften die Illusion der Omnipotenz. Meine Erfahrung ist eine andere. Die Unternehmerinnen, Abteilungsleiter und Geschäftsführer, mit denen ich spreche, vermitteln in aller Regel gerade nicht den Eindruck von Allwissenheit und Überlegenheit. Im Gegenteil. Sie wirken oft ratlos, besorgt und auf der Suche nach Hilfe. Sie spüren die natürlichen Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Nur hat ihnen niemand beigebracht, wie man mit diesen umgehen kann.

Von Zeit zu Zeit kommen Menschen zu mir, die den Zusammenbruch ihrer Gesundheit, ihrer Psyche oder ihrer Familie bereits erlebt haben. Ob Burnout, Krankheit, Unfall oder Scheidung: Das Leben führte ihnen ihre eigenen Grenzen unmissverständlich vor Augen. Viele dieser Menschen sprechen davon, dass das Schicksal ihnen eine gelbe Karte gab. Die meisten von ihnen haben ihre Prioritätensetzung gründlich überdacht und umgestellt. Nicht wenige wurden gerade durch die scherzhafte Erfahrung des Scheiterns zu besseren Führungskräften als je zuvor.

Wer die eigenen Grenzen so deutlich vor Augen geführt bekam, geht mit sich selbst und anderen nach dieser Erfahrung anders um. Nicht nur, dass ihnen das Delegieren von Aufgaben grundsätzlich leichter fällt. Sie delegieren auch anders. Vielen von ihnen hilft dabei ein sehr einfaches Grundprinzip der Organisationspsychologie. Es trägt den Namen AKV.

AKV: Aufgabe, Kompetenz, Verantwortung

Eine Aufgabe zu delegieren bedeutet mehr, als einem Mitarbeiter zu sagen, was dieser zu tun hat. Wirklich delegiert ist die Aufgabe erst dann, wenn dieser Person nicht nur die Aufgabe, sondern auch die Verantwortung für deren Ausführung übertragen wurde. Hiermit allerdings tun sich viele Führungskräfte schwer – oft zum Leidwesen ihrer Mitarbeiter.

Statt mit dem Mitarbeiter gemeinsam klare Linien und Ziele zu definieren und diesen dann laufen zu lassen, terrorisieren viele Vorgesetzte ihre Teammitglieder durch permanente Kontrolle und unnötige Detailvorgaben.

So gut gemeint dieses Verhalten oft ist („Ich will doch nur helfen…!“), für die Mitarbeiter setzt es ein eindeutiges Signal: Meinen Fähigkeiten, meiner Einschätzung und meiner Erfahrung wird nicht vertraut. Die Folgen: Irritation, Frustration und Resignation. Wie loyal und motiviert wären Sie wohl einem Menschen oder Unternehmen gegenüber, das Ihnen und Ihren Fähigkeiten nicht vertraut?

Mindestens ebensoweit verbreitet ist ein anderes Phänomen: Vorgesetzte übertragen Aufgaben und durchaus auch die Verantwortung dafür, dass diese erfüllt werden. Allerdings fehlt dem Mitarbeiter die für die Erfüllung dieser Aufgabe notwendige Kompetenz.

Ein häufiger Grund hierfür ist der eklatante Personalmangel in vielen Unternehmen. Da es an erfahrenem Personal mangelt, werden Mitarbeiter mit Aufgaben betreut, für die diese nicht die notwendigen Kenntnisse, nicht die Erfahrung oder nicht die emotionale Reife besitzen.

Oftmals spüren diese Mitarbeiter bereits zum Zeitpunkt der Übertragung, dass sie der mit dieser Aufgabe verbundenen Verantwortung nicht gerecht werden können. Sie nehmen sie dennoch an. Eine/r muss es ja tun. Und so steuern sie sehenden Auges dem zwangsläufigen Scheitern entgegen. Dass solche Mitarbeiter einen Gutteil ihrer Energie darauf verwenden, sich in alle Richtungen abzusichern, um hinterher wenigstens belegen zu können, dass nicht sie es sind, die am Scheitern die Schuld tragen, verwundert nicht. Vielleicht ist genau dieses Verhalten im Kern nicht weniger ein klares Zeichen für geistige Gesundheit.

Andere Mitarbeiter hätten zwar die fachlichen Kompetenzen, allerdings fehlen ihnen die Zeit, die finanziellen Mittel oder die notwendige Weisungsbefugnis, um das übertragene Projekt verantwortlich zum erwünschten Ergebnis zu führen. Auch hier sind Frustration und Absicherungsstrategien vorprogrammiert.

Die Aufgabe mag für eine Zeit von Ihrem Schreibtisch verschwunden sein. Fehlt der verantwortlichen Person jedoch die erforderliche Kompetenz, so wird die Aufgabe über kurz oder lang wieder an Ihre Tür klopfen, nun jedoch unter gestiegenem Handlungsbedarf und erhöhter Dringlichkeit.

Wie Sie Aufgaben richtig delegieren

Auch wenn bereits dies für viele Vorgesetzte eine große Hürde ist: Die bloße Bereitschaft, Aufgaben zu delegieren, ist nur der erste Schritt. Wer Aufgaben überträgt, ohne sich über die Aspekte der Kompetenz und Verantwortung Gedanken zu machen, wird am Ende statt weniger Arbeit erheblich mehr zu tun haben.

Wer Aufgaben an Mitarbeiter überträgt, die nicht notwendige Kompetenz oder Bereitschaft haben, für diese auch die Verantwortung zu übernehmen, der wird immer wieder kontrollieren müssen, wohin das Projekt verläuft. Er oder sie wird immer wieder die Zahlen und Terminpläne prüfen, sich bis ins kleinste Detail berichten lassen, um bei Bedarf selbst lenkend einzugreifen.

Erfolgreiches Delegieren besteht nicht im Übertragen von Aufgaben, sondern im Übertragen von Verantwortung. Diese jedoch ist gebunden an die hierfür notwenige Kompetenz. Machen Sie sich dies sehr deutlich: Hat die Person, der Sie eine Aufgabe übertragen nicht die hierfür notwendige Kompetenz, so liegt die Verantwortung für diese Aufgabe weiterhin bei Ihnen – und niemandem sonst.

Hilfreiche Fragen

Je wichtiger und verantwortungsvoller eine Aufgabe ist, desto mehr Zeit sollten Sie sich im Vorfeld nehmen, um die folgenden Fragen zu klären:

  • Hat die Person alle für die erfolgreiche Umsetzung der Aufgabe notwendigen Kompetenzen?
  • Ist die Person bereit und in der Lage, die Verantwortung für diese Aufgabe federführend zu übernehmen?
  • Vertrauen Sie der Person genug, um ihr die Verantwortung für diese Aufgabe zu übertragen?

Falls nicht:

  • Welche objektiven Kompetenzen, Fähigkeiten oder Befugnisse fehlen ihr?
  • Welche persönlichen Zweifel haben Sie selbst an der Eignung dieser Person?
  • Welche Zweifel hat die Person selbst an der erfolgreichen Ausführung?
  • Was wäre objektiv oder subjektiv notwendig, um diesen Mangel zu beheben?

Ich weiß, eine solche Vorbereitung kostet Zeit. Und sehr wahrscheinlich ist gerade Zeit ein Gut, das in Ihrer Position sehr begrenzt ist. Die Zeit jedoch, die diese Vorbereitung kostet, ist klug investiert. Die Zeit, die Sie an dieser Stelle versuchen zu sparen, wird Ihnen sehr wahrscheinlich kurz- oder mittelfristig erneut abverlangt. Nicht selten allerdings mit Zins und Zinseszins. Halten Sie sich das vor Augen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen: AKV – Alle Kraft Voraus!

 

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Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

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stress

Inhalt

Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

 

Stressmanagement 7:

Die sieben Säulen der Resilienz

Resilienz als Fachbegriff ist in unsern Breiten noch relativ neu. Im englischsprachigen Raum jedoch findet das Wort inzwischen Einzug in die normale Alltagssprache. Untersucht wurden diese Prinzipien von der amerikanischen Entwicklungspsychologin Emmy Werner, die fast 700 Kinder auf Hawaii über viele Jahre begleitete. Emmy Werner fand heraus, dass es 7 stärkende Prinzipien gibt, die es Menschen ermöglichen, selbst aus schwierigsten Lebensphasen gestärkt und mit größeren Ressourcen hervorzugehen, während viele Menschen in diesen Zeiten untergehen.

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Resilienz-Faktor 1: Akzeptanz!

Ob Ihnen diese Botschaft gefällt oder nicht: Die Welt ist, wie sie ist. Das heißt nicht, dass sie so bleiben muss. Aber um sie wirklich zu verändern, ist es essenziell notwendig, dass Sie jetzt, in diesem Augenblick, so annehmen, wie sie gerade ist.

Unmengen an menschlicher Schaffenskraft und Energie werden verschwendet, weil viele Menschen in beständigem Widerstand gegen die Dinge sind, die ihnen nicht gefallen. Halten Sie sich vor Augen: Schlechtes Laune macht aus einem Regentag keinen Sonnentag, sondern einen schlecht gelaunten Regentag. Dasselbe gilt für Charakterzüge und Verhaltensweisen unserer Mitmenschen, die Entwicklung von Märkten, unglückliche Umstände und viele weitere Phänomene. Verschwenden Sie Ihre Energie nicht in Ärger. Sie können sie auf andere Weise weit sinnvoller zum Einsatz bringen.

Darüber hinaus erzeugt der Problem-Fokus des inneren Widerstands geistige Filter, die einen Tunnelblick erzeugen. Auf diese Weise verdeckt Ihr Unmut sehr wahrscheinlich ganz erhebliche Chancen, die Sie nutzen könnten, wenn Sie akzeptierten, dass die Welt (jetzt gerade) so ist, wie sie ist.

Akzeptieren Sie die Welt, wie sie ist. Erkennen Sie die Chancen, die sich Ihnen bieten. Und dann: Nutzen Sie sie!

Resilienz-Faktor 2: Optimismus!

Eine Fausregel besagt: 98% der Dinge, vor denen Sie sich fürchten, treten niemals ein.

Pessimismus hat einen gewaltigen Vorteil: Wenn etwas schief läuft, können wir sagen: Das habe ich schon vorher gewusst. Das erzeugt ein Gefühl der Selbstbestätigung und eine nicht zu unterschätzende Kontroll-Illusion.

Der entscheidende Nachteil von Pessimismus ist, dass dass er unsere Laune und Stimmung senkt, unser Denken einengt und uns verlockt, vor Herausforderungen zu kapitulieren. Darüber hinaus erzeugt Pessimismus eine subtile Reizbarkeit und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit zwischenmenschlicher Konflikte. Das verschwendet Energie und Lebenskraft. Diese aber steht Ihnen nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Optimismus dagegen hebt die Stimmung, regt zu kreativem Denken an und verleiht Kraft und Selbstvertrauen. Diese Ressourcen sind für erfolgreiche Problemlösungen oftmals unerlässlich.

Resilienz-Faktor 3: Lösungsorientierung!

Halten Sie sich vor Augen: Ihre Aufmerksamkeit ist unteilbar. Wir können uns nicht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren. Unser Bewusstsein kann nur eine Frage aktiv behandeln. In Anbetracht Ihrer begrenzten Zeit, welche Frage halten Sie für sinnvoll: „Wie ist das passiert?“, „Wer hat daran Schuld?“, „Was wird das nur kosten?“ oder „Wie kriegen wir die Karre wieder aus dem Dreck?“

Mehr noch: Je mehr geistige und emotionale Energie (s.o.) wir in die Beschäftigung mit einem Problem stecken, umso größer erscheint es uns. Ab einer gewissen Problemgröße steht Ihrem System als biochemische Notfall-Maßnahme nur noch die „Lähmung“ zur Verfügung.

Je mehr wir uns mit Lösungen für dasselbe Problem beschäftigen, umso besser werden unsere Lösungen für dieses Problem.

Resilienz-Faktor 4: Die Opferrolle verlassen!

Wo in Ihrem Leben sind Sie ein Opfer der Umstände? Sind Ihnen die Hände gebunden, weil der Markt…? Würden Sie ja gerne, aber Sie können nicht, weil…? Hat Ihr Beziehungspartner oder einer Ihrer Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzten […] etwas verbockt, das Sie nun ausbaden müssen? Erleiden Sie unerträglich langweilige Besprechungen, weil das nun mal von Ihnen erwartet wird? All das: Typische Anzeichen für sogenanntes „Opfer-Denken“.

Diese Art der Interpretation Ihrer Umstände hat ebenfalls große Nachteile: Wer sich als „Oper“ sieht, glaubt, er hätte keine Wahl. Das ist in aller Regel nicht wahr. Doch das Denken in der Opferkategorie nimmt Ihnen jede Möglichkeit, die Chancen und Bedingungen einer Veränderung der Umstände überhaupt in Erwägung zu ziehen. Opfer-Denken führt zu Resignation und erhöht darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch in anderen Umständen eher wahrscheinlich aufgeben.

Opfer-Denken hat auch einen großen Vorteil: So lange andere Menschen, die Umstände oder der liebe Gott verantwortlich sind, gibt es auch nicht wirklich etwas zu tun. Opfer-Denken ist bequem. Aber es zersetzt Ihren Charakter. Lassen Sie es sein.

Resilienz-Faktor 5: Verantwortung übernehmen!

Übernehmen Sie entschlossen das Ruder in Ihrem Leben! Es gibt Dinge, die liegen in Ihrem Verantwortungsbereich. Tun Sie diese Dinge oder sorgen Sie dafür, dass sie geschehen. Es gibt andere Dinge, die Sie nicht verursacht haben, aber auf die Sie nun auf verschiedene Arten reagieren können. Jeder Ihrer Schritte hat Auswirkungen. Geben Sie sich selbst die Erlaubnis, Ihre Zukunft und die Zukunft Ihres Umfeldes aktiv zu beeinflussen.

Jedes Verhalten hat auch unerwartete Folgen. Manchmal sind diese Folgen negativ. Fragen sie sich in solchen Fällen objektiv: Waren diese Konsequenzen meines Handelns wirklich nicht zu sehen? Oder wollten Sie sie nicht erkennen?

Wie auch immer die Antwort ausfallen mag: Jede Konsequenz Ihres Handelns erzeugt eine neue Situation, die abermals Ihrer vollen Präsenz, Ihrer Klarheit und Entschiedenheit bedarf: Erkennen Sie, was Sie übersehen haben. Wundern Sie sich einen Augenblick lang. Dann nehmen Sie das Ruder wieder in die Hand. Wenn Sie Ihr Schiff nicht auf Kurs halten, werden andere oder die Windes des Lebens es tun. Doch wohin sie das führen wird, das liegt dann nicht mehr in Ihrer Hand.

Resilienz-Faktor 6: Denken in sozialen Netzen!

Talent ist wertvoll und Talent ist notwendig, aber Talent reicht nicht aus. Willenskraft ist wunderbar, aber sie ist nicht genug. Kein Mensch hatte jemals alleine über längere Zeit Erfolg. Die Rolle fördernder Mitmenschen für den Erfolg sogenannter „Überflieger“ ist der zentrale Inhalt von Malcolm Gladwells aktuellem Buch mit eben diesem Titel.

„Social Networks“ sind in aller Munde. Allerdings gibt es ein weit verbreitetes Missverständnis. Viele Menschen glauben, soziale Netze zu nutzen, würde bedeuten, Menschen für die eigenen Zwecke einzuspannen und auszunutzen. Leider fällt das oftmals schnell auf. Drehen Sie den Spieß um! Seien Sie von sich aus anderen zu Diensten, wenn diese dringend Hilfe benötigen.

Menschen, denen Sie geholfen haben, werden sich an Sie erinnern, wenn sich die Möglichkeit ergibt, Ihnen den Gefallen zurück zu zahlen. Psychologen nennen diesen Mechanismus das „Gesetz der Reziprokität“ Und Sie dürfen es nutzen!

Resilienz-Faktor 7: Zukunftsplanung!

Der letzte Schritt:

Nachdem sie nun die Realität als das angenommen haben, was sie ist…

Nachdem Sie gelernt haben, dass, wenn Sie genau hinschauen, aus jeder Situation noch etwas Positives herauszuholen ist…

Nachdem Sie begonnen haben, lösungsorientiert und selbstverantwortlich zu denken und zu erkennen, wie wertvoll und wichtig die anderen Menschen für ihr eigenes berufliches und privates Fortkommen sind.

Nachdem Sie das nun alles getan haben, beginnen Sie nun, die Zukunft zu planen.

Setzen Sie sich Ziele. Setzen Sie sich realistische, konkrete und leidenschaftliche Ziele und lassen Sie sich selbst keine Ausrede durchgehen, die Sie von dem einmal gesteckten Kurs wieder abbringen könnte.

 

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Inhalt

Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

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Stressmanagement 6: Die Kraft der Kohärenz

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Inhalt

Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

Stressmanagement 6:

Die Kraft der Kohärenz

Die Forschungen des Psychologen Aaron Antonovsky an Überlebenden des deutschen Holocaust waren grundlegend für den Paradigmenwechsel der modernen Psychologie. Antonovsky gilt darum heute als „Vater der der Salutogenese“.

Drei Faktoren waren es, die Antonovsky bei jenen Menschen entdeckte, die trotz der traumatisierenden Erfahrungen in den Konzentrationslagern in der Lage waren, Ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und als gesunde Menschen (geistig, emotional und sozial) selbstbestimmt ihren weiteren Weg zu gehen. Was war es also, was diese Menschen selbst im Angesicht von so viel Leid und schlimmstem Verlust ermächtigte, ihr Leben gesund und selbstbestimmt zu leben? Können wir von Ihnen lernen?

(Klicken Sie auf die Überschriften und lesen Sie weiter!)

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Vergangenheit: Verstehen!

„Alles verstehen, heißt alles verzeihen!“ Buddha wird dieser Satz zugeschrieben. Die meisten von uns haben ihre Schwierigkeiten, wenn sie diese Lehre zum ersten Mal hören. Das Konzept von Verantwortlichkeit, Strafe und Schuld ist tief in unserem kulturellen Selbstverständnis verankert. Und doch gilt: Wären wir wirklich in der Lage, die inneren Nöte, Ängste und Zwänge unserer Mitmenschen zu sehen, könnten wir begreifen, was sie wirklich zu ihren Handlungen trieb, dann fiele es uns schwer, unsere Verurteilungen und unser hochtrabendes „Ich an deiner Stelle…“ aufrecht zu erhalten.

Das Gleiche gilt für die Betrachtung unserer aktuelle Lebensumstände. Ein Verständnis dafür, wie die Dinge gekommen sind, hilft uns in zweierlei Weise: Erstens erkennen wir, dass es nicht ein boshaftes Schicksal war, das uns in diese Situation gebracht hat. Es waren die Entscheidungen und Handlungen von Menschen. Nicht zuletzt: Unsere eigenen. Ein Teil der Verantwortlichkeit für unser aktuelles Erleben liegt in unserer eigenen Hand. Haben wir erkannt, dass unsere Entscheidungen maßgeblich an der Entstehung des heutigen Status Quo beteiligt sind, dann können wir uns in Zukunft möglicherweise anders entscheiden – und damit unser Leben wieder in die eigenen Hände nehmen.

Zum anderen hilft uns das Verständnis für die inneren Beweggründe unserer Mitmenschen dabei, Empathie und Mitgefühl zu entwickeln. Diese Haltungen sind hochgradig wirksam, wenn es um die Auflösung innerer und äußerer Konflikte und Machtkämpfe geht. Damit ist die innere Spannung zwar noch nicht ausgeräumt, aber wir umschiffen eine Vielzahl unnötiger Widerstände und werden damit ebenfalls offener für den zweiten Schritt zurück in das Gefühl von Integrität und Kohärenz.

Fragen Sie sich:

Wie bin ich in diese Situation geraten?
Wie habe ich selbst zu dem beigetragen, was mir gerade zu schaffen macht?
Was habe ich getan oder was habe ich unterlassen, obwohl ich es besser wusste?
Was haben andere zu dieser Situation beigetragen?
Welche Gefühle liegen ihren Handlungen zu Grunde?
Worin bestand ihr guter Wille?
Welchem Irrtum oder Missverständnis gehe ich auf den Leim?
Was habe ich bislang übersehen?

Zukunft: Sinn!

Selbst wenn das Verstehen unserer Mitmenschen und unserer eigenen inneren Beweggründe nicht immer ganz einfach ist, ist die Grundhaltung, die es dafür braucht, in unserer Kultur noch relativ stark verankert. Wissenschaft, Ingenieurwesen, Mathematik und Logik haben einen hohen Stellenwert. Die Frage nach dem „Warum?“ (besser: „Wie ist es dazu gekommen?“) kommt uns relativ leicht in den Sinn. Schwieriger ist es für viele von uns mit dem nächsten Schritt.

Das „Warum?“ führt in die Vergangenheit. Es hilft uns, zu verstehen. Aber dafür, unseren Weg in Richtung einer kraftvollen und integeren Zukunft zu bestimmen, ist das „Warum?“ nicht genug. Dazu brauchen wir eine andere Frage, die in unserer Kultur bislang weniger Ansehen besitzt. Die Frage lautet: „Wozu?“.

Die Frage „Wozu?“ ist machtvoller, als wir es intuitiv begreifen. Sie öffnet unser Denken für die Dimension der Zukunft: „Wozu passiert uns das?“ Diese etwas holperige Fragestellung lässt sich auch anders formulieren: „Was ist hinter all dem ganzen der Sinn?“

Die Sinnfrage ist deswegen so machtvoll, weil sie, damit wir sie stellen können, einige innere Grundannahmen voraus setzt. Diese lauten: „Das, was mir gerade passiert, ist nur der (zugegebenermaßen: unbequeme) Zwischenschritt auf dem Weg zu einem weiter und höher entwickelten Sein.“ Das heißt: „Das, was mir gerade passiert, passiert zu einem bestimmten Zweck, und dieser Zweck liegt in der Entscheidung zu einem neuen Entwicklungsschritt.“ Wir können uns für diesen Schritt entscheiden oder dagegen. Jede dieser Entscheidungsmöglichkeiten führt uns in eine unterschiedliche Zukunft. Und in ihr zu neuen Entscheidungsmöglichkeiten. Der Blick in die Zukunft gibt uns somit die Entscheidungshoheit über unsere Gegenwart zurück in die Hand.

Fragen Sie sich:

Wozu fordert mich mein Leben heraus?
Was kann, darf oder soll ich in dieser Situation lernen?
Welche Fähigkeit, welche Stärke oder welche Erkenntnis wartet in dieser Krise auf mich?
Was habe ich zu lang vermieden? Wovor habe ich mich bislang gedrückt? Was ist hier und jetzt für mich dran?
Wer werde ich sein, wenn ich diese Situation oder Lebensphase gemeistert habe?

Gegenwart: Tun!

Sie haben verstanden, dass das, was Sie heute erleben, auf äußeren Umständen und Ihren eigenen Entscheidungen der Vergangenheit fußt. Sie erkennen, dass Ihre heutigen Entscheidungen und Taten darüber bestimmen, wohin Sie von hier aus in die Zukunft gehen. Sie nehmen die eigene Verantwortung für den Lauf Ihres Lebens ernst und an.

Daraus ergibt sich zwingend eine Entscheidung:

Sie können weiter machen mit dem, was Sie bislang getan haben. Sie können verurteilen, strafen, rächen oder sich als Opfer der Umstände in Selbstmitleid suhlen. Oder Sie erkennen an, dass die Lösung in dieser Situation darin besteht, dass Sie den Kurs Ihres Lebens selbst und neu bestimmen.

Stellen Sie sich die einfache Frage:

Was kann ich hier und heute tun, um meine Situation oder mein Leben zu verbessern?

Hat Ihnen jemand Unrecht getan? Üben Sie sich in Verständnis und Vergebung für einen Menschen, der nicht besser wusste, als er tat. Haben Sie einen Fehler gemacht? Waren Sie ängstlich, herzenskalt oder ungerecht? Bitten Sie um Vergebung! Gibt es einen Konflikt? Gehen Sie mutig auf ihn zu. Rufen Sie jemanden an! Ist ihr Leben hart und entbehrungsreich? Gönnen Sie sich etwas! Singen Sie! Tanzen Sie! Dafür brauchen Sie weder Geld noch Grund, sondern einzig und allein die Erlaubnis, die Ihnen niemand geben kann als Sie sich selbst!

Vergessen Sie nicht: Resignation bedeutet, dass man aus Erfahrung das Falsche gelernt hat.

Fragen Sie sich:

– Was genau fehlt mir, um mit dem, was ich erlebe, stark und selbstbestimmt umzugehen?
– Welche Fähigkeiten, Haltungen oder Handlungsweisen fordert das Leben durch diese Erfahrungen von mir?
– Wie möchte ich in naher oder ferner Zukunft mit derartigen Situationen umgehen?
und schließlich:
– Was kann ich jetzt tun, um diese Fähigkeiten zu demonstrieren und auszubauen?

Wenn Sie diese Schritte durchlaufen haben, dann bleibt nur noch eines zu tun: Entscheiden Sie sich! Und verankern Sie das, wofür Sie sich entschieden haben, durch Handlungen in Ihrem Erinnerungs- und Erfahrungsschatz!

Die Erkenntnis und Analyse der Vergangenheit beantwortet Ihre Frage nach dem „Warum?“ Der Blick in die Zukunft gibt Ihnen möglicherweise ein reizvolles „Wozu?“. Beide Richtungen des Denkens können Ihnen helfen, sich im Hier und Jetzt zu entscheiden. Machen Sie sich bewusst: Die einzige Möglichkeit, Ihr Leben und Erleben aktiv zu verändern, liegt in Ihrem eigenen Tun!

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Inhalt

Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

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Wollen Sie Ihre eigen Stressresistenz professionell ausbauen?

Nehmen Sie jetzt KONTAKT auf!

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pumaklein

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Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

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stress

 

Inhalt

Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

 

Stressmanagement 5:

Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement lässt sich einteilen in Methoden der akuten Notfallhilfe und in die präventive Stärkung der inneren Stressresistenz. Gerade in dieser Frage hat die psychologische Forschung in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Erkenntnisse gewonnen, die uns heute helfen können, unsere eigene Stabilität zu erhöhen und dadurch den Stürmen des Lebens besser gewachsen zu sein.

Vor allem zwei Konzepte geben uns klare Ideen davon, welche Richtung unser Denken braucht, wenn wir es sturmfest und erdbebensicher verankern wollen.

(Klicken Sie auf die Überschriften und lesen Sie weiter!)

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Aaron Antonovsky: Das Kohärenz-Modell

In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts arbeitete der Israelische Soziologe Aaron Antonovsky mit einer Vielzahl von Frauen, die in den Zeiten des Zweiten Weltkriegs in Konzentrationslagern interniert waren. Viele von diesen litten Zeit ihres Lebens unter starken psychischen, emotionalen und sozialen Störungen. Erhebliche 29% jedoch taten dies nicht! Zum Stand des psychologischen Menschenbildes jener Zeit war diese Erkenntnis unbegreiflich.

Antonovsky forschte weiter und gründete auf den Ergebnissen seiner Forschung das Kohärenz-Modell. Wer über ein hohes Kohärenz-Gefühl verfüge, so Antonovsky, sei in schweren Zeiten des Lebens eher stabil, handlungsfähig und zuversichtlich als solche Menschen, denen dieses Gefühl abhanden ginge. Nach Aaron Antonovsky umfasst das Kohärenz-Gefühl drei Faktoren:

1. Die Fähigkeit, relevante Zusammenhänge und Wirkmechanismen zu verstehen. (Wie ist es dazu gekommen und wie hängen die Dinge zusammen?)

2. Die Überzeugung und Entschlossenheit, in jeder Situation handlungsfähig zu sein und Handlungsoptionen zu entdecken, die den eigenen Zielen dienen.

3. Der feste Glaube an einen höheren Sinn oder weiterreichenden Zweck hinter den Dingen, die geschehen, bzw. über diese und die Gegenwart hinaus.

Diese drei Haltungen ermöglichen es Menschen, auch in schwierigen Situationen mehr für sich oder aus sich heraus zu holen, als die große Mehrheit je für möglich hält.

Emmy Werner: Resilienz

Resilienz als Fachbegriff ist in unseren Breiten noch relativ neu. Im englischsprachigen Raum jedoch findet das Wort inzwischen bereits Einzug in die Alltagssprache. So wie der Begriff „Stress“ ursprünglich aus der Werkstoffkunde stammt, hat auch die „Resilienz“ dort ihre Heimat. Resilienz ist die Fähigkeit eines „Werkstoffs“, nach der Ausübung von „Stress“ wieder in seinen Ursprungszustand zurück zu kehren. Hieran zeigt sich, dass verschiedene Werkstoffe unterschiedlichen Stressoren gegenüber unterschiedlich resilient sind.

Durch die Arbeiten der amerikanischen Entwicklungspsychologin Emmy Werner fand der Begriff „Resilienz“ Einzug in die moderne Psychologie. Emmy Werner begleitete und untersuchte fast 700 Kinder auf Hawaii über viele Jahre lang. Einige dieser Kinder stammten aus schwierigsten sozialen Verhältnissen. Sie fand heraus, dass es 7 Grund-Prinzipien gibt, die es Menschen ermöglichen, selbst aus schwierigsten Lebensphasen gestärkt und mit größeren Ressourcen hervorzugehen, während viele Menschen in diesen Zeiten untergehen.

Die wichtigsten Ressourcen zur Entwicklung eines resilienten Umgangs mit innerem und äußerem Stress nennt Werner: „Optimismus“, „Akzeptanz“, „Lösungsorientierung“, „Die Opferrolle verlassen“, „Selbstverantwortung“, „Soziale Netze“ und „Zukunftsplanung“.

Eine Frage der Haltung

Sowohl das Kohärenz-Prinzip von Antonovsky als auch Emmy Werners Resilienz-Forschung zeigen deutlich: Wie schnell Sie dem Stress in die Hände fallen – und wie lange er Sie im Griff zu halten vermag, ist weniger davon abhängig,was Ihnen geschieht, als davon, wie Sie das Geschehene deuten. Letztlich davon, wie Sie die Welt und Ihre Rolle darin interpretieren oder sogar: definieren. Auch hier spielen selbstverständlich prägende Erfahrungen unserer frühen Kindheit eine große Rolle.

Werners Studien weisen jedoch ebenso deutlich nach, dass selbst die schwierigeste Kindheit nicht zwingend ein drohendes Damoklesschwert über das Leben eines jungen Menschen hängt. Auch und gerade die Erfahrungen, die wir im weiteren Verlauf unseres Lebens machen, haben einen großen Einfluss darauf, welche der Kohärenz- und Resilienz-Faktoren wir entwickeln und in unser geistiges und emotionales Rüstzeug mit aufnehmen.

Lesen Sie in den folgenden Artikeln, wie Sie die Erkenntnisse von Aaron Antonovsky und Emmy Werner in Ihrem Leben nutzen, um sich Schritt für Schritt aus den Klauen von Stress und innerem Druck zu befreien!

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Stressmanagement 1: Stress – Was ist das?

Stressmanagement 2: Stress – Die Folgen!

Stressmanagement 3: Biochemische Akutmaßnahmen

Stressmanagement 4: Mentale Tricks für den Akutfall

Stressmanagement 5: Stressresistenz dauerhaft steigern

Stressmanagement 6 – Die Kraft der Kohärenz

Stressmanagement 7: Die sieben Säulen der Resilienz

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